zum Tor

Im Zaubergarten

Der Zaubergarten öffnet seine Rosenpforte:
Im Namen Gottes – sei willkommen, trete ein!
Es lockt die Äolsharfe sanft und glockenrein
Ins Blütenreich bewusst verborgner Seelenhorte.

Nur schattenloses Licht durchströmt im Widerschein
Naturgefilde – Geistespracht als Wegeskorte.
Empfinden führt im Wandel all der Gottesworte
Respektvoll Würde achtend hin zum eignen Schrein.

Ein Wächter facht mit blauem Blick sein Pfauenrad.
Spontan entschleiert Zuversicht erdachte Hüllen,
Und Obacht fasst den Kelch, dein Hoffen lässt ihn füllen.
Charakter hieß die Lanze auf dem Pilgerpfad.

Hoch über allem weiß die eine Taube schwebt,
Erhaben, Geist, der unser aller Sein belebt.

© Friedrich